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Presseartikel zur IG Horbacher Vereine

4.4.2017

Vorstandswechsel

Der Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Horbacher Vereine, Leo Pontzen, ist stolz auf die Neubepflanzung am Ehrenmal gegenüber der Kirche. Foto: Günther Sander

Leo Pontzen, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Horbacher Vereine, zieht eine Zwischenbilanz nach zwei Jahren Projektarbeit „Unser Dorf hat Zukunft”.
2017 ist wieder eine Teilnahme geplant.

Horbach. „Es gibt im Ort noch vieles zu verbessern beziehungsweise zu entwickeln. Es wäre schade, wenn wir die vielen Möglichkeiten ungenutzt liegen ließen”, sagt Leo Pontzen, Vorsitzender der Interessengemeinschaft (IG) der Ortsvereine, gegenüber unserer Zeitung bei einer Zwischenbilanz nach zwei Jahren der Projektarbeit „Unser Dorf hat Zukunft”.

2011 hatte Horbach im Nordkreis den zweiten Platz bei diesem Wettbewerb errungen. Das gab Anstoß zu zahlreichen Aktivitäten. Die Arbeitsgruppe „Ortsmitte” der IG habe einiges auf den Weg gebracht, auf das man stolz sein könne, sagt nun Pontzen. Für die Maßnahmen hatte die Bezirksvertretung Richterich 13.000 Euro locker gemacht.

„Der Bereich der Haltestelle auf der Horbacher Straße war uns ein Dorn im Auge”, nennt Leo Pontzen ein Beispiel der Arbeiten. Nach langem Hickhack seien zwei Verteilerkästen dort versetzt beziehungsweise sogar abgebaut worden. „Jetzt stellt sich die Haltestelle aufgeräumt dar.”

Ebenso erfolgreich bewertet Leo Pontzen die geplante Absenkung der Mauer vor der Pfarrkirche St. Heinrich und dem Jugendheim. Der Außenbereich der Pfarrkirche einschließlich Mauer und Grünanlage am Ehrenmal unterliegt nicht dem Denkmalschutz. Abstimmungen mit allen Betroffenen hätten stattgefunden, versichert der IG-Vorsitzende. „Das sieht nun alles ganz toll aus, so auch die Neubepflanzung am Ehrenmal”, betont Pontzen.

Die „Horbacher Banane”

Im Blickpunkt hat der IG-Vorsitzende außerdem den Weiher an Gut Rosenberg. Der sei zwar in Privatbesitz, dennoch möchte die Arbeitsgruppe das Ensemble für alle begehbar machen und mit der „Horbacher Banane” eine willkommene Sitzgelegenheit schaffen. Pontzen schwebt in diesem Bereich außerdem vor, dass die Kinder sich stärker für die Natur engagieren, er denkt an ein Projekt mit der Heinrich-Heine-Gesamtschule oder auch mit dem Naturschutzbund (Nabu). Dazu bedürfe es einer Bachzusammenführung, um die Wasserzuführung kompakter zu machen. Mit Sicherheit ein Problem, gerade in den Sommermonaten sei das Wasser trübe.

Leo Pontzen und sein Team warten weiter darauf, wie man die Route eines Radweges durch Horbachs Zentrum sinnvoll gestalten und planbar machen könne. Hierbei werde die Dorfplanung ein wenig blockiert.

Zusätzliche Sorgenfalten bereitet ihm außerdem das Neubaugebiet „Richtericher Dell”, wo noch keine konkrete Planung für die dringend erforderliche Umgehungsstraße vorliege, die von allen Fraktionen zur Auflage gemacht worden sei. In Sachen Verkehr haben die IG und Leo Pontzen eine große Sache in der Mache, die nach den Sommerferien angepackt werden soll. In Zusammenarbeit mit Schule und Kindergarten werde eine „Tempo-30-Aktion” stattfinden, kündigte er an. Das Interesse an Tempo 30 in Horbach halte unvermindert an. Mit Plakaten und Stellwänden wolle man bei dem geplanten Aktionstag auf mögliche Gefahren gezielt aufmerksam machen. Aber auch die Bezirksvertretung und der Mobilitätsausschuss der Stadt Aachen mögen sich mit diesem Problem befassen, so Pontzen.

Natürlich kosten die Zukunftsplanungen weiterhin Geld. „Wir werden mit unserem zweitägigen Dorffest versuchen, die Kasse aufzufrischen”, erklärt der IG-Vorsitzende. Gefeiert werde am 29. und 30. August, alle 13 der IG angehörenden Ortsvereine wollen mit Aktivitäten und Angeboten versuchen, Geld einzunehmen.

Hoffen auf einen „Zukunftsruck”

Pontzen denkt darüber nach, beim nächsten Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft” 2017 wieder dabei zu sein. „Für uns ist das eine willkommene Gelegenheit, den Ort erneut zu präsentieren und brauchbare Impulse zu bekommen”, meint Leo Pontzen. „Da sind wir dabei.” Dann solle, wie beim ersten Auftritt schon, wieder ein „Zukunftsruck” spürbar werden.

Quelle: Aachener Zeitung vom 2. Juni 2015, Seite 30, Autor: Günther Sander

Links zu den zitierten Zeitungen und Journalen
  1. Aachener Nachrichten
  2. Aachener Zeitung
  3. Aachener Nordwest aktuell
  4. KirchenZeitung für das Bistum Aachen, Ausgabe Aachen-Stadt
  5. Supersonntag/Supermittwoch